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28. März 2011

Groß geworden


Mein Vater war zu Besuch und hat Fotos gemacht, unter anderem auch von unserem Großen:

12. November 2007

Katzen-Charaktere

Ich bin total erstaunt, wie unterschiedlich kleine Katzen sich beim Spielen verhalten können. Bisher kenne ich ja nur drei: unsere beiden Racker und Paule, auf den wir für ein paar Tage aufpassen durften.

Paule hat am liebsten Eishockey gespielt: alles mögliche wurde stundenlang wie ein Puck übers Parkett gejagt, ob Kastanien, leere Klopapierrollen, kleine Bälle oder Stoffmäuse war ganz egal, hauptsache die Dinger schossen über den Fußboden. Alternativ wurden sie aus irgendwelchen verwinkelten Ecken wieder hervorgefummelt, und das Ganze ging wieder von vorne los.

Kasimir und Nepumuk sind da ganz anders: beide verlieren schnell das Interesse, sobald sich das Spielzeug nicht mehr von alleine bewegt. Da wird dann vielleicht noch einmal mit der Pfote gestupst, aber das wars dann auch.

Dafür stehen die beiden total auf baumelndes Spielzeug – also auf alles, was irgendwo oben festgebunden ist und an einer Schnur herunterhängt.

Beweisstück A: Kasimirs gelbe Spielmaus, die er von seiner Pflegemama als Abschiedsgeschenk mitbekommen hat und die nun am Katzenpavillion hängt.


(Der da im Hintergrund, dem so dämlich die Zunge raushängt, ist Nepomuk.)

Beweisstück B: Die Biene am Kratzbaum. Gestrickt nach einer Anleitung von Christine Landry: Bumble Bee Cat Toy.

Wie ist das bei Euren Katzen, bevorzugen die auch eine bestimmte Art zu spielen?

30. Oktober 2007

Die kleinen Racker sind da!

Früher als geplant sind die beiden Katerchen nun schon gestern bei uns eingezogen. Darf ich vorstellen: Kasimir und Nepomuk.


"Du Kasi, soll ich Dir mal was verraten? Wenn wir weiter so rumtoben, kriegt die nie ein scharfes Bild von uns geknipst!"

Die beiden sind Anfang September auf einem Reiterhof geboren, wo sie mit Katzenschnupfen und Ohrmilben aufgesammelt wurden. Eine Pflegestelle vom Freundeskreis Katze und Mensch e.V. hat sie zusammen mit ihren drei Geschwistern hochgepäppelt. Jetzt wohnen sie bei uns und machen schon fleißig die Bude unsicher.

15. Oktober 2007

Erster Besuch bei unseren kleinen Rackern

Heute haben wir unsere zukünftigen Mitbewohner das erste Mal auf ihrer Pflegestelle besucht. Dort wohnen sie zusammen mit ihren drei Geschwistern und einer zweijährigen Katze, die sich ganz liebevoll als Ersatzmama um die Kleinen kümmert. Die Rasselbande war ganz schön am Rumtoben während wir da waren, deshalb sind leider nur unscharfe Fotos zustande gekommen.

Der linke mit dem weißen Fleck an der Pfote ist Kasi, der rechte mit der hellen Schwanzspitze heißt Chico. (Ob wir bei den Namen bleiben, wissen wir noch nicht so recht, eigentlich hatten wir uns Kasimir und Nepomuk ausgesucht. Fanden wir ja direkt klasse, dass einer schon Kasi heißt.)

Kasi ist ein bisschen zurückhaltender als seine Geschwister und saß am Anfang erst mal unterm Küchenschrank. Später ist er dann aber noch aufgetaut und kam doch ganz interessiert bei uns vorbei. Chico ist da schon mutiger, der ließ sich zwischendurch sogar kurz kraulen.

Im Gesicht sieht Chico fast genauso aus wie sein Bruder Mikesch, ich bin mir gar nicht sicher, welchen von beiden ich hier vor die Linse bekommen habe:

Die Zeichnung sieht bei allen wunderschön aus, besonders im Gesicht finde ich sie total interessant. Und diese Nase! Zum Reinbeißen süß. (Habe ich natürlich nicht gemacht!)

Die Kleinen werden zurzeit noch mit einem Antibiotikum gegen den Katzenschnupfen behandelt, außerdem gibt's demnächst nochmal was gegen die Ohrmilben. In drei, vier Wochen können wir sie dann (hoffentlich kerngesund) zu uns holen. Bis dahin besuchen wir sie natürlich noch ein paar Mal – sonst wäre die Wartezeit auch zu lang.

Die Pflegemama Silke ist total nett, hat uns alles erklärt, was wir wissen wollten und uns überhaupt sehr freundlich in Empfang genommen. Als wir uns dann schweren Herzens irgendwann verabschieden mussten, war der Kasi auf einmal spurlos verschwunden!

Wir haben die ganze Bude abgesucht, sogar die Küchenfußleiste abmontiert, um dahinter zu suchen: nix. Irgendwann sind wir dann trotzdem gegangen, in der Hoffnung, dass sich der Kleine schon wieder hervor traut, wenn die vielen Fremden endlich weg sind. Und in der Tat: kaum waren wir aus dem Haus, kam er aus der Küche getapst (hat Silke am Telefon erzählt). Wo er sich nun versteckt hatte, wissen wir allerdings immer noch nicht.

Tja, da kriegen wir wohl ziemlich begabte Katzen, wenn die sich in dem Alter schon unsichtbar machen können!